Basel, das weit über seine Grenzen hinaus für seine Läckerli bekannt ist, hat kulinarisch einiges zu bieten. Eine große Auswahl an Süßigkeiten, handwerklich gebrauten Bieren, Ölen oder sogar Lachs versprechen Feinschmeckern einen unvergesslichen Aufenthalt in dieser geschmackvollen Stadt.
Süßigkeiten
In Basel gibt es so viele süße Spezialitäten, dass es möglich wäre, sich ausschließlich davon zu ernähren.
Zuerst ist es dieser betörende Duft, der in die Nase steigt: Das Rosekiechli ist für viele das geheime Wahrzeichen der traditionsreichen Basler Herbstmesse. Das frittierte und mit viel Puderzucker bestäubte Gebäck gibt es nur hier.
Dass die Herbstmesse einen festen Platz im Herzen der Basler einnimmt, hat vermutlich mit den Kindheitserinnerungen an weitere typische Süssigkeiten zu tun: Mässmogge (zuckersüsse, bunte Bonbons in Stengelform), Magenbrot (weiche, mit einer Zuckerglasur überzogene Lebkuchen), Rahmtäfeli (weiche Karamellbonbons) und Magenmorsellen (bunte Zuckerplättchen) sind untrennbar mit dem 550-jährigen Volksfest verbunden.
Weiter geht’s mit den süssen Versuchungen vom Rheinknie: Das Brunsli ist ein Weihnachtsgebäck aus Schokolade und gemahlenen Nüssen, das in der ganzen Schweiz sehr beliebt ist.
Zwischen Mitte Januar und Ostern erfreut sich ein brezelähnliches Gebäck grosser Beliebtheit: Die mit Kümmel bestreute Fastenwähe gehört fix in die Auslage der Basler Bäckereien.
Croquer Basel, seine Traditionen und Spezialitäten
Basler Süßigkeiten sind eng mit den Traditionen der Stadt verbunden: Sie werden an der Basler Fasnacht, der Herbstmesse oder der Basler Weihnacht serviert. Probieren Sie diese Spezialitäten an den traditionellen Festen!
Mehlsuppe
Während der Basler Fasnacht stärken sich Aktive und Schaulustige mit einer herzhaften Mehlsuppe. Der Legende nach verdanken wir das Rezept der Magd einer begüterten Basler Familie, die versehentlich geröstetes Mehl mithilfe von Bouillon, Rotwein und Butter in eine leckere Zwischenmahlzeit verwandelte.
Rezept
Wenn Sie den Geschmack Basels in Ihre Küche bringen möchten, können Sie das Rezept auch zu Hause nachkochen. Schweiz Tourismus bietet auf seiner Website ein Rezept für Mehlsuppe an.
Fisch
Dass der Rhein auch auf dem Teller ein Thema ist, liegt auf der Hand: Bereits im 16. Jahrhundert wurde der Basler Salm, wie der Rheinlachs hier genannt wird, in den Zunftstuben serviert. Der Speisefisch blieb ein begehrtes Gut und fand als „Lachs à la Bâloise“ Eingang in die Kochbücher.
Brauereien
Kleine Brauereien schiessen landauf, landab wie Pilze aus dem Boden. Dass Basel ein besonders gutes Pflaster für Craft-Beer ist, beweist die Fischerstube, wo seit 1974 das berühmte Ueli Bier serviert wird. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs, wenn man so will: Von der BrauBudeBasel über Matt & Elly bis Volta Bräu warten unzählige Klein- bis Kleinstbrauereien auf städtischem Boden darauf, entdeckt zu werden.
Wo kann man sie probieren?
Vor Ort bei einem Besuch oder in den Restaurants der Stadt! Die kulinarischen Spezialitäten Basels werden gerne von regionalen Bieren begleitet.
Sie können die Biere auch in lokalen Geschäften kaufen und sie mit Blick auf die Stadt oder am Rheinufer genießen.
Spirituosen
In Basel-Stadt gibt es mehrere Brennereien, die hervorragende Produkte herstellen.
So auch Ulrich & Co, die seit 2014 mit ihrer Marke Nginious! die Gin-Welt auf den Kopf stellen. Ihre gewagten Kreationen, die Tradition und Innovation vereinen, brachten ihnen 2018 bei den Swiss Spirit Awards den Titel des besten Schweizer Gins ein.
Seit 2017 wird Nginious! in der Liquid Spirit Destillerie in Basel hergestellt. Dort bieten Olivier und Iris Ullrich auch Degustationen, Workshops an und organisieren verschiedene Veranstaltungen.
Wie soll man ihn trinken?
Ein guter Gin ist ein guter Cocktail. Beeindrucken Sie Ihre Freunde und Familie auf Ihrer nächsten Party mit den leckeren Rezepten auf der Website!
Wo kann man sie kaufen?
Direkt bei den Produzenten! Besuchen Sie die Brennerei und nehmen Sie an einer Verkostung teil. So können Sie sicher sein, dass Sie Ihren Lieblingsgin mit nach Hause nehmen. Sie können den Gin auch direkt in ihrem Online-Shop kaufen.
Öle
Die Welt der Öle hat für Simon Müller keine Geheimnisse mehr, oder zumindest fast keine. Im Jahr 2010 wurde er zum Schweizer Pionier für kaltgepresste Öle, als er zusammen mit seiner Frau Sandra Müller-Karrer Oelist gründete. Das Familienunternehmen hat sich seitdem gut entwickelt und bietet ein breites Sortiment an natürlichen Ölen an, sowohl für die Kosmetik als auch für die Küche.
Wo kann man sie probieren?
Die natürlichen Öle von Oelist sind bei mehreren Chefköchen in Basel zu finden, darunter auch unser Chef-Botschafter Pascal Steffen, Chef des Restaurants Roots und Mitglied der Grandes Tables Suisses. Es gibt nichts Besseres, als gute Produkte zu genießen, die von großen Köchen veredelt werden.
Wo kann ich es kaufen?
Oelist ist von Dienstag bis Samstag geöffnet. Besuchen Sie sie und entdecken Sie ihre Welt. Ihre Produkte sind auch auf ihrer Website und in verschiedenen Fachgeschäften erhältlich.
Tofu
Tofu kommt oft von weit her und der Tofu in den Schweizer Regalen hat oft nichts mit asiatischem Tofu zu tun, weder in Bezug auf die Qualität noch auf den Geschmack.
Aus dieser Erkenntnis heraus gründete Jinhee Park im Jahr 2020 TUYU TOFU in Basel. Ihr Tofu wird ausschließlich aus Zutaten schweizerischer Herkunft hergestellt, insbesondere aus Bio-Sojabohnen, um kurze Transportwege zu bevorzugen.
Rezepte
Es ist viel einfacher, mit hochwertigen Produkten leckere Gerichte zu kreieren. Und TUYU TOFU hat uns die Arbeit noch weiter erleichtert, indem es auf seiner Website mehrere Rezepte anbietet. An die Schürzen!